BuiltWithNOF
Rheumatologie

Das Wort “Rheuma” ist ein eigentlich veralteter Oberbegriff für reissende und ziehende Schmerzen des Bewegungsapparates. Der Rheumatologe befasst sich mit den Ursachen solcher Symptome und versucht, diese möglichst kausal zu behandeln.

Wir kennen heute einige hundert verschiedene rheumatische Erkrankungen. Am bekanntesten sind sicherlich die rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis), die Bechterew’- Erkrankung (Spondylitis ankylosans) und der Lupus erythematodes.

Nicht nur die Gelenke sind betroffen. Einige Erkrankungen gehen mit starken Muskelschmerzen einher, wie z.B. die Polymyalgia rheumatica.

Neben diesen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen gibt es Rheumaformen, die ohne wesentliche Entzündungsaktivität einhergehen. Hier ist zwischen Verschleißerkrankungen (Arthrose) und Schmerzerkrankungen wie beispielsweise der Fibromyalgie zu unterscheiden. Eine Sonderstellung nimmt die Fingerpolyarthrose ein. Diese wird zwar aus historischen Gründen als Verschleißerkrankung geführt, weist jedoch auch etliche Charakteristika einer entzündlich-rheumatischen Erkrankung auf.

Prinzipiell gilt, dass nahezu jede Erkrankung mit Gliederschmerzen einhergehen kann. Insbesondere Erkrankungen des hormonellen Systems (www.immunendokrinologie.de), aber auch neurologische oder andere internistische Erkrankungen können zu rheumatischen Symptomen führen.